Beruf Modedesigner

mode-modelDer Kunstbegriff ist sehr weitläufig. Natürlich verbinden wir mit dem Ausdruck Kunst zunächst kreative Maler, die wunderschöne Werke auf Leinwand zaubern. Andere hingegen sehen in einem Künstler gleich einen Romanschreiber, einen Dichter oder einen Musiker. Dabei gibt es noch viele andere Berufe, in denen man künstlerisch tätig sein muss, wie beispielsweise im Modedesign. Im Grunde genommen haben alle Künstlerberufe gemeinsam, dass sie etwas mit Kreativität zu tun haben. Künstlerisch arbeiten ohne dabei kreativ zu sein, ist kaum möglich.

Modedesigner zu sein ist vor allem ein Traumberuf vieler Frauen. Sie wollen wunderschöne Kleidung entwerfen und am liebsten in einem der Toplabels arbeiten. Doch wie sehen die Berufschancen aus? Viele kommen von dem Wunsch wieder ab, die ihnen abgeraten wird aufgrund der schwierigen Arbeitssituation. Hierzu kann allerdings gesagt werden, dass man nicht aufgeben sollte. Was man jedoch unbedingt in diesen Beruf mitbringen muss, ist Flexibilität. Diese wird bereits dort gefordert, wenn es darum geht, bei welchem Modelabel man arbeitet.

Ihren Sitz haben die Modefirmen oft nur an einer zentralen Stelle, sodass bei der Bewerbung die Bereitschaft vorhanden sein muss, dort auch hinzuziehen. Zum anderen muss auch innerhalb des Arbeitens Flexibilität vorhanden sein. Natürlich kann man seine Kreativität mit einbringen, muss jedoch auch immer für Vorschläge der Kollegen und lang erfahrender Geschäftsleute offen sein. Große Kleidungsfirmen orientieren sich beim Modedesign auch immer an den ehemaligen Verkaufszahlen, weswegen die eigene Kreativität manchmal ein wenig eingeschränkt ist.

Kann man sich aber mit diesen Dingen anfreunden, so hat man im Modedesign vielfältige Möglichkeiten. Es gibt zahlreiche Branchen, die vom Hosendesigner bis zum Etikettenhersteller reichen. Was auf den ersten Moment etwas komisch klingt, ist äußerst anspruchsvoll. Etikettenhersteller müssen demnach nicht nur kreativ sein, sondern auch mit allen Graphikprogrammen am Computer bestens umgehen können. Man sieht also, dass der Beruf Modedesigner viele Möglichkeiten öffnet, vorausgesetzt man ist flexibel.

Bild: boras.com / flickr